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Wer einmal aus dem Blechnapf isst

Krabbenpuhlen Krabbenpuhlen

Zum Abend­mahl waren wir mit Ulri­ke, Jür­gen, Patrick und Tina ver­ab­re­det und bei ihnen ein­ge­la­den.

Wir saßen um den Tisch in der Küche. Alle außer mir und Paul puhl­ten Krab­ben. Die kön­nen das!

Nach der Puh­le­rei schmeck­ten uns die Bro­te mit den Krab­ben vor­züg­lich. Auch mir!

Dan­ke dafür!

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Annahme verweigern

Einen hab ich noch heu­te (vor­erst)

Aaaaal­so wir haben ja nichts gegen DHL.

Und wir haben auch nichts gegen unse­re aus­län­di­schen Mit­bür­ger.

Auch nicht wenn sie hier unter uns leben und trotz­dem unse­re Spra­che nicht spre­chen.

Was ist pas­siert?

Anja bestellt ab und an was im Inter­net und die Lie­fe­rung wird sehr häu­fig von DHL durch­ge­führt. In letz­ter Zeit jedoch von einem Mit­ar­bei­ter, der noch weni­ger als ich unse­re deut­sche Spra­che beherrscht. Also fast gar nicht. Nun kommt es des­halb immer wie­der zu Lie­fer­pro­ble­men, weil er sich zum Bei­spiel nicht in der Lage befin­det beim Nach­barn zu schel­len obwohl ein Schild an unse­rer Klin­gel ange­bracht ist usw.

Für jedes Pro­blem gibt es dann natür­lich auch eine Lösung und die heißt in die­sem Fall Paket­sta­ti­on :!:

Also hat Anja die Unter­la­gen für die Nut­zung der Paket­sta­ti­on bei DHL bean­tragt. Die­se wür­den ihr dann in den nächs­ten Tagen zuge­stellt.

Aller­dings müs­sen wir jetzt noch dem nicht deutsch spre­chen­den Mit­ar­bei­ter von DHL irgend­wie bei­brin­gen, was er von Anja haben möch­te, damit er ihr die­se Unter­la­gen auch per­sön­lich aus­hän­di­gen kann.

Er konn­te Anja nicht erzäh­len was er als Iden­ti­fi­ka­ti­on braucht.

IDENTCODE???

Der hat das Päck­chen tat­säch­lich wie­der mit­ge­nom­men, weil er nur zwei Wor­te kann…

Annah­me ver­wei­gern!

HILFE!!!

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Allgemeines Behauptung

Schönste Stadt wo gibt…

…nur für uns nicht

Mein Eltern­haus steht in der Ber­li­ner Stra­ße Ecke Tau­ben­gas­se in der alten Wer­mels­kir­che­ner Dorf­mit­te.


Die Stadt, die­se schö­ne Stadt mit dem tol­len Rat­haus, dem noch tol­le­ren Rad­weg und der noch viel tol­le­ren Ver­kehrs­si­tua­ti­on im Stadt­kern auf der Tele­gra­fen­stra­ße bie­tet ein für uns noch tol­le­res Dau­er­ereig­nis.

Das alte Haus der Fami­lie Becher (sie­he Fotos) in der Tau­ben­gas­se. Es war (ein­mal) schön dort. Gepflegt, sau­ber, auf­ge­räumt. Bis eines Tages — es ist schon Jahr­zehn­te her, die Stadt dort eine Tief­ga­ra­ge bau­en woll­te und das Haus der Fami­li­en Engel­bracht und Becher dran glau­ben muss­ten. Na ja das Bechers-Haus wur­de nie abge­ris­sen, son­dern mit Men­schen bepflanzt, die sonst im Park über­nach­ten mussten/durften/wollten.

Das Park­haus wur­de nie gebaut.

Bis hier­her war alles noch irgend­wie in einer gewis­sen, sagen wir mal, Ord­nung. Wenn man mal von den Rus­sen absieht die dort plötz­lich im Bechers-Haus haus­ten und für so eini­gen Ärger sorg­ten.

Aber was solls, die Stadt hat die­se Men­schen ja jetzt in eine ande­re Unter­kunft umzie­hen las­sen und nun geschieht nichts mehr…

NICHTS!

Die­se Hüt­te ver­fault, fällt aus­ein­an­der, die Fens­ter fal­len vom ers­ten Stock her­ab. Unge­zie­fer nis­tet sich ein. Rat­ten wur­den schon gesich­tet. Müll sta­pelt sich.

Tol­le Gegend.

Tol­le Stadt.

Tol­le Aus­sich­ten.

Tol­le Pla­ner.

Alles toll.

Aber am Tolls­ten ist die Tat­sa­che, dass wir Anlie­ger für jede bau­li­che Ver­än­de­rung im Umfeld wie­der bezah­len müs­sen, weil das ja den Wert unse­rer Immo­bi­lie stei­gert.

Also jetzt fra­ge ich mich aller­dings, wie viel soll ich denn der Stadt für den Wert­ver­lust, ent­ste­hend durch die­sen Müll, in Rech­nung stel­len?


Ich fan­ge lang­sam an die­se mei­ne Hei­mat­stadt zu has­sen — das ist nicht gut — das führt zu Aktio­nen die kei­ner will.

Ja lie­be Stadt da ist wie­der so einer, der gegen alles ist und dem sein Kamm immer wei­ter anschwillt.

Dan­ke fürs Lesen!

Edit: Arti­kel der RP vom 07.07.2012 Klick