Alle Beiträge von Lutz

Urlaubszeit – Zeit zu lesen

Nun ist sie wieder da – die Urlaubszeit

Diese besondere Zeit, in der man sich zurücklehnen kann, um abseits von Beruf und Alltagssorgen die Ruhe zu genießen

Eine Gelegenheit über Dinge nachzudenken, Planungen aufzustellen, das Leben zu leben

Ruhe

Für diese Zeit habe ich eine Empfehlung zur Unterstützung. Keinen Ratgeber, kein Allheilmittel, nur eine Reihe kleiner Geschichten aus dem Alltag eines Läufers. Meines Alltags

Dazu eine Rezension von Eva Stamm

“ Lutz Balschuweit habe ich durch die sozialen Medien kennengelernt, und seine konstant hohe Leistung (mindestens einen Halbmarathon pro Tag) bewundert. Da ich selber sehr sehr gerne laufe, wollte ich unbedingt die Person kennenlernen und mal zusammen laufen, was einmal auch geklappt hat. Schon beim Lauf fiel mir positiv auf, wie Lutz nicht nur weitere Läufer an seinem Täglichlaufen freundlich einbindet, sondern auch in ständigem Kontakt mit Anwohner, Spaziergänger, Gassigeher, Menschen, die bei der Bushaltestelle warteten, ist.

Das Buch gefiel mir sehr, denn es ist authentisch, interessant und sehr unterhaltsam geschrieben. Lutz Balschuweit beschreibt darüber, wie der Sport sein Leben geändert hat. Wie es möglich ist, zwar konstant hohe Sportliche Leistung auch ohne die Startnummer eines angemeldeten Wettkampfs zu erbringen. Denn Sport, genau wie das Leben grundsätzlich kein Wettkampf sein muss.
Es stimmt was Lutz erklärt. Sport kann eine Therapie sein, Verbindung zu anderen Menschen schaffen, Ausgleich, Gesundheitsfördernd und -gefährdend zugleich. Ich werde an vielen Passagen aus diesem Buch während meiner eigenen Läufe denken müssen. Es motiviert mich, weiter zu laufen und mich an Menschen zu interessieren.“

„Lebenslauf – Kein Wettkampf“ gibt es als Taschenbuch, eBook, oder Hörbuch überall im Handel oder hier

Lesung aus dem „lebenslauf“

Heute war es soweit. Meine erste Lesung stand an und den Bericht darüber hat Wolfgang Horn für seine Seite www.forumwk.de geschrieben

„Literatur im Eiscafé Cordella
VON WOLFGANG HORN

Mittwochs ist Ruhetag im Eiscafé Cordella auf der Telegrafenstraße. Und dennoch war es heute Abend rappelvoll dort, mitten in der Stadt, gegenüber vom Rathaus. Etwa 40 Menschen hatten sich eingefunden, zu einer „geschlossenen Gesellschaft“, um der ersten Lesung von Wermelskirchens bekanntestem Läufer, dem Vermögensberater, Flüchtlingshelfer und Entertainer, dem Autor Lutz Balschuweit beizuwohnen.

Ja, es war eine Lesung. Lutz Balschuweit hat einige Geschichten aus seinem Buch „Lebenslauf“ vorgelesen. Es war aber auch ein Hintergrundgespräch über das Zustandekommen des ungewöhnlichen Buches, über die Hilfe der vielen Freunde, über das Netzwerk von Wermelskirchenern, die allesamt am Zustandekommen von Taschenbuch, E-Book und Hörbuch beteiligt waren, auch eine Werbeveranstaltung, nein, nicht für das Erstlingswerk des Autoren, eine Werbung für eine andere, eine veränderte Lebenseinstellung, in der Sport und Bewegung, in der Gemeinsinn und Humanität, Hilfe für Flüchtlinge und Neugier auf andere Menschen, in der auch Verzicht und Einschränkung stehen gegen immerwährenden Konsum, gegen pausenlose und ohnmächtige Arbeit, gegen Mainstream und Achtlosigkeit.

Lutz Balschuweit ist, bei aller Ernsthaftigkeit seiner Anliegen, auch eine „Rampensau“, ein Entertainer, der zu überzeugen weiß, der mitreißen, der sich ohne sichtbare Mühen vor einem großen Auditorium präsentieren kann. Vor allem natürlich bei einem „Heimspiel“ im Cordella, dem Ort, an dem er und seine Frau Anja täglich Freunde treffen, Flüchtlinge, die mit Dokumenten aller Art, mit Problemen, mit Übersetzungswünschen auftauchen oder einfach nur reden wollen. Eine große Runde trifft sich alltäglich im Eiscafé, dem inoffiziellen Stadtzentrum, sommers draußen auf dem Gehweg, wintertags drinnen.

Lutz und Anja haben den Hut rumgehen lassen, da Giorgio Barazzuol seinen Laden kostenlos für die Balschuweitsche Lesung zur Verfügung gestellt hat und kein Eintritt erhoben worden war. Hälftig geht der Erlös in Höhe von 190 Euro an die Wermelskirchener Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Wermelskirchen“ und das Cordella. So der Plan. Doch Giorgio Barazzuol hat nicht mitgespielt. Er wollte, daß der gesamte Betrag an die Flüchtlingshilfe geht. Danke Giorgio.

Ach ja. Bücher hat Lutz Balschuweit auch noch verkauft. Es gibt also immer noch einige, die das formidable Buch noch nicht erstanden haben.

Ein paar Impressionen:“

Sowas muss ich öfters machen

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump