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Ein bunter Hund

VON WOLFGANG HORN

Bekannt wie ein bunter Hund. Diese Redewendung fußt darauf, daß Hunde in der Regel einfarbig, allenfalls zweifarbig sind, und paßt bestens auf Lutz Balschuweit. Er ist bekannt in der Stadt, weil er etwas macht, was fast alle staunen läßt: Jeden Morgen rennt er durchs Bergische. Im Durchschnitt jeden Morgen einen halben Marathon. Das sind etwas mehr als 21 Kilometer. Ein bunter Hund eben. In buntem Laufkostüm zumal. Lutz Balschuweit kennt viele Menschen, viele Menschen kennen Lutz Balschuweit.

Was treibt den bunten Hund? Sportwut? Körperkult? Überlebenstraining? Der gesunde Kopf im sportlich gestählten Leib? Lebenslust? Veränderungssucht? Angeberei? Ist er eine Rampensau? Ist er ein Missionar? Für das Streakrunning, den Lauf von mindestens einer Meile täglich? Für ein besseres Leben? Für eine andere Gesellschaft?

Fragen über Fragen an den Läufer und Buchautor, an den gefragten Gesprächspartner, an den Flüchtlingshelfer, auch an den Unterhalter.

Am kommenden Dienstag, dem 13. April, steht Lutz Balschuweit ab 18 Uhr in Online-Salon des Forum Wermelskirchen Rede und Antwort und liest auch ein wenig aus seinem Buch. Mit diesem Link können Sie an der kostenlosen Veranstaltung teilnehmen:

https://gib-gab.eu/Balschuweit1304

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Routine ist Macht

Zur Zeit schone ich mich und bin schon zu Hause, wenn Anja und Paul vom Morgenlauf zurück kommen.

Doch wir behalten unsere Routinen bei. Das macht es leichter. Der Wecker geht um 5:30 Uhr, Anja läuft mit Paul um kurz nach 6 Uhr und ich einige Minuten später los. Selbst meine üblichen Tapes und Kleidung behalte ich auch auf der kurzen Distanz bei. Das ist zwar ein Aufwand, das weiß ich, aber #machenistmächtiger . Routine ist eine große Macht.

Streaktag3387/Km73969

ps. Ich fühle mich recht gut und die im letzten Blog beschriebenen Symptome sind schon wieder verschwunden. Heute telefoniere ich mit dem Klinikum wegen der Einstellung des Antibiotikums.

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Irgendwas is ja immer

Ich weiß, dass es nicht unbedingt hier hin gehört, dennoch kennt ihr mich als einen Menschen, der offen über die Dinge redet. Wen die Krankheitsgeschichten anderer Leute nicht interessieren, der möge jetzt weiterziehen…

Ich war heute morgen zusammen mit Anja kurz laufen und danach zusammen beim Hausarzt. Wer mein Buch gelesen hat weiß, dass ich Angstpatient bin und dass die Begleitung von Anja für mich sehr wichtig ist. Sie kann mir die Informationen des Arztes hinterher „übersetzen“, weil ich in meinem Angstzustand nichts verstehe. Erneut habe ich nach Januar/Februar wieder einen schweren Harnwegsinfekt und Blut im Urin. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt werde ich mich jetzt ins Klinikum Leverkusen begeben und hoffe, dass sie mich dort stationär aufnehmen, um das mal ordentlich abzuklären. Ich schreibe das auf, weil es für mich einen therapeutischen Sinn ergibt solche Dinge nicht zu verheimlichen und immer nur als besonders stark zu erscheinen. Auch wenn ich jeden Tag laufen kann und mein Leben verändern konnte, so habe ich auch Schwächen. 2 km an Streaktag 3385 und 73965 km im Streak.

[Update 08.04.2021] Im Krankenhaus Leverkusen wurde ich wieder untersucht. Anja durfte aufgrund der Information, dass ich Angstpatient bin mit zur Untersuchung und Besprechung über die Möglichkeiten und Behandlungsmethoden. Ich wurde erst einmal nicht stationär aufgenommen, weil für weitere Untersuchungen erst die Infektion abklingen muss. Nächster Termin ist Donnerstag in einer Woche.