Nachfrage ungebrochen

Zuallererst einmal vielen Dank an die Leser und Hörer von „Lebenslauf – Kein Wettkampf

Es ist kein Bestseller, den Anspruch hat es auch nicht, doch es hält sich dennoch gut in den Verkaufsranglisten bei Amazon

Hier die aktuellen Ranglisten für Taschenbuch und Kindle seit Mitte Februar 2018 und für das Hörbuch seit November 2018

Von anderen Plattformen liegen mir keine Verkaufszahlen vor


„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

Von „22 auf 2“ oder „Mach mal ruhiger“

Die werten Leserinnen und Leser meines Blogs, oder gar die Leserinnen und Leser meines Buches „Lebenslauf – Kein Wettkampf“ kennen sich mit diesem Thema bei mir schon aus

Wie in jedem Jahr erwischt mich irgendwie eine Krankheit. Jetzt aktuell ist es eine Erkältung mit Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen

Die aktuelle Erkältung habe ich von Torsten, einem Berufsfeuerwehrmann aus unserer Stadt, weil er sie mir freundlicherweise im Eiscafé per Handschlag übergeben hat. Und wie es sich für einen richtigen Berufsfeuerwehrmann gehört, hatte dieser auch eine RICHTIGE Erkältung zu vergeben. Also nicht so ein Schnickschnack wie einen normalen Männerschnupfen. Sowas einfaches könnte auch der Gemüsehändler. Nein, hier geht es richtig zur Sache

Mein Körper meldet sich dann auf dem Morgenlauf und signalisiert mir, dass es jetzt mal etwas ruhiger gehen muss. Wobei ruhiger erstmal gar nicht „gar nichts“ bedeutet

Meist reduziere ich erst einmal meine Distanz und mache es schön langsam. Meine normale Morgendistanz von zweiundzwanzig Kilometern reduziere ich dann erst einmal auf zehn Kilometer. Dann probiere ich und entscheide danach, ob ich noch weiter reduziere oder/und ob ich noch langsamer laufe

Es gibt ja einen großen Spielraum, wenn man als Täglichläufer mindestens eine Meile (1,6 Kilometer) laufen muss, um die Serie nicht zu unterbrechen

Somit habe ich heute Morgen entschieden erst einmal loszutraben und spürte aber schon auf dem ersten Kilometer, dass mein Wasserkopf scheinbar auslaufen wollte. Alles aus der Nase. Dabei war dieses lockere Traben mit dem Bild eines großen Vollmondes sehr angenehm und erfrischend. Doch bevor ich auf der Schleimspur auch noch ausrutsche und mir dann die Knochen breche, habe ich nach dem zweiten Kilometer die Stoptaste meine Laufuhr gedrückt und den Lauf beendet. Nicht, weil ich so kaputt war, sondern weil ich es kann und eine Meile in dieser Situation reicht

Ich bin eben doch eine coole Sau :cool_bubble: ;)

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

Was dann?

Auf unserer heutigen Wanderung wurden Anja und ich seit längerer Zeit mal wieder von Harald begleitet

Wir unterhielten uns über viele Dinge und auch wieder über das Streakrunning

Er fragte mich, ob ich mir schon mal darüber Gedanken gemacht hätte, wenn ich mal nicht mehr laufen könnte

Ja natürlich mache ich mir darüber Gedanken. Wenn ich nicht mehr laufen kann versuche ich aller Voraussicht nach zu Walken oder Nordic Walken. Sollte das nicht mehr gehen, werde ich wandern. Geht auch das nicht mehr, versuche ich es mit Radfahren und falls auch das nicht mehr funktioniert, werde ich wohl schwimmen

Und wenn alles nicht mehr funktioniert?

Dann werde ich wohl einfach wieder dick

Und dann gäbe es auch noch hunderte andere Dinge, welche passieren könnten …

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

Jeden Tag Laufen – Jeden Tag Sport