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Das muss ich zugeben

Wenn ich betrachte, wie viele Krisen die Welt und die auf ihr lebenden Lebewesen gerade so durchmachen, dann wird mir schon manchmal richtig schwummerig

Und das ist auch alles gar nicht so einfach zu verstehen, die Zusammenhänge oder manchmal auch die Zusammenhänge, welche gar keine sind

Da ich mir jeden Tag mindestens zweieinhalb Stunden beim Joggen und Podcasthören Zeit dafür nehme, solche Dinge zumindest ansatzweise zu verstehen, und über den Tag und am Abend auch nochmal einige Stunden, bin ich heil froh, dass es reichlich Menschen gibt, die sich den ganzen Tag beruflich mit der Lösungssuche beschäftigen

Ich muss zugeben, dass ich schon ein großes Vertrauen in diese Menschen setze

Dagegen muss ich mir wirklich jeden Tag wieder an den Kopf fassen, wenn irgendjemand so ein Schwurbelvideo eines Youtube-Stars zu den großen Problemen unserer Zeit auf Facebook postet

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Vor dem Lauf

Um 5: 30 geht jeden Tag der Wecker im Hause Balschuweit. Erst gehe ich ins Bad und dann Anja. Es startet die Morgenroutine

Dabei muss Routine nicht langweilig sein. Mal muss ich, so wie in dieser warmen Zeit, die Trinkblase in meinen Laufrucksack mit Wasser, Salz und einem Schuss Apfelsaft befüllen und mal sind es nur Flaschen mit Wasser. Mal trage ich Kompressionsstrümpfe und mal nicht, je nachdem welche Temperaturen mich draußen erwarten. Das entscheide ich jeweils nach dem Blick auf das Außenthermometer

Aber einige Dinge sind eigentlich immer gleich. Da wäre das Tapen der problematischen Stellen wie Zehen, Fersen und Brustwarzen, denn ohne diese Schutzmaßnahmen wäre der Verschleiß gerade an diesen Stellen einfach zu groß

Vorbereitung ist alles

Um 6:15 Uhr starte ich meinen Lauf

Heute lief ich Tag 3.140 in Folge und es sind nun 68.888 Km in dieser Serie

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

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Körpersprache

Wer mir auf Facebook oder Twitter folgt, der wird es sicher bemerkt haben, dass Anja und ich sehr wohl wissen, dass dieses neue Sars Cov2 Virus eine ernste Bedrohung darstellt. Somit halten wir uns an die entsprechenden Abstandsregeln, Hygiene und tragen beim Einkauf und wenn es auf Grund mangelnden Abstands erforderlich wird den Mund-Nasenschutz. Zusätzlich ist auf unseren Smartphones auch die Corona-Warn-App aktiv installiert

Doch die wirklich wichtigste Maßnahme zur Infektionsprophylaxe ist der Abstand zu anderen Personen

Ist doch ganz einfach

Allerdings ist mir Folgendes in letzter Zeit schön öfters passiert

Nicht immer so, aber so ähnlich

Heute, als ich durchgeschwitzt direkt im Anschluss an meine Joggingrunde vor der Haustüre meine Dehnübungen machte

Ein junger Mann, den ich flüchtig kenne, winkt mir von der Straße aus, kommt auf mich zu und möchte mir zum Gruße die Hand geben. Ich trete einen Schritt zurück und halte ihm meinen nass geschwitzten Ellenbogen hin. Er kann nicht recht damit umgehen und haut mit der Faust dagegen

Ich treten noch einen Schritt zurück

Er beginnt ein Gespräch, Smalltalk ohne großen Sinn und kommt dabei wieder näher auf mich zu

Ich trete erneut einen Schritt zurück

Meine Körpersprache müsste doch unmissverständlich sein

Ok, ich unterbreche meinen Dehnvorgang und wir unterhalten uns über etwas belangloses, wie es so geht und ob ich wieder joggen war

Er kommt wieder näher

Ich trete wieder einen Schritt zurück und er folgt mir

Dann kommen zwei seiner Kumpels, drücken ihm eine der mitgebrachten Dosenbierdosen (Frühkölsch) in die Hand und die drei jungen Männer gehen ihres Weges

Ich muss meine Körpersprache noch deutlicher aussprechen