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Überraschung

Aufnahme1Ges­tern schrieb ich im Face­book, dass ich einen Spon­sor für zehn ein­fa­che Leucht­wes­ten suche

Für die Flücht­lings­trup­pe wel­che mit mir mor­gens durch die Dun­kel­heit läuft

Rucki­zucki mel­de­ten sich eini­ge Leu­te um die Wes­ten zu besor­gen

Der Vol­ker, hier vom Betriebs­hof der Stadt, war so freund­lich und hat direkt gepos­tet, dass er zehn Stück für uns bestellt hat :daumenrauf:

Zusätz­lich bekam ich aber auch noch zwei per­sön­li­che Nach­rich­ten von Chris­tia­ne K. und von Anja M. wel­che finan­zi­el­le Hil­fe anbo­ten und frag­ten, was die Jungs noch brau­chen

Was soll ich sagen…

Schon heu­te tra­fen wir uns um einen wei­te­ren Bedarf zu decken

Wir hol­ten den jun­gen Mann nach Ende sei­ner Sprach­schu­le mit dem Auto ab und fuh­ren mit ihm zum Tref­fen mit der edlen Spon­so­rin Chris­tia­ne zu einem Sport­ge­schäft in unse­rer Stadt

Dort wur­den Lauf­schu­he anpro­biert und auch wel­che gefun­den

Nur nicht in der pas­sen­den Grö­ße, aber die wur­den nun bestellt und wer­den vor­aus­sicht­lich in ein paar Tagen da sein

Herz­li­chen Dank für Dein Spon­so­ring lie­be Chris­tia­ne :danke:

Es ist eine groß­ar­ti­ge Hil­fe

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump

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Sauerei

In der Nacht hat­te es aus­gie­big geschneit. Der ers­te rich­ti­ge Schnee die­sen Win­ter hier bei uns in Wer­mels­kir­chen

Nun. Es ist wie es ist und irgend­wann ist eben Win­ter

Ich fuhr mit dem Auto zum Treff­punkt mei­ner Flücht­lings­lauf­grup­pe, mein Gott was für ein Name, stieg aus, zog mir die dicken Faust­hand­schu­he an und schau­te ob sich jemand trau­te mit mir durch den Schnee und den Matsch zu lau­fen

Scha­ha­ri­ya woll­te eh nicht mit, weil er heu­te einen Bekann­ten im ent­fern­ten Gum­mers­bach besu­chen woll­te

Bul­bul stand in Bade­schlap­pen an der Türe und Maso­od am Fens­ter der ers­ten Eta­ge

Sie mach­ten sich lus­tig über den älte­ren Herrn, der ihr Vater sein könn­te und gib­bel­ten rum

Als ich mir die Bei­den so anschau­te war mir klar, dass das heu­te mit der Ban­de nix wird. Die kön­nen kei­nen Schnee und Schnee­matsch. Für sol­che Bedin­gun­gen haben die kei­nen Füh­rer­schein und kei­ne Lauf­pra­xis

Sie frag­ten mich nur ungläu­big “you run?”

So wünsch­te ich den Her­ren ein “Have a nice day” und mach­te mich auf zum Acker

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Die kom­plet­te Stre­cke war eine rie­si­ge Mat­sche­pam­pe, weil es von Beginn an kräf­tig reg­ne­te

Zum Glück hat­te ich mei­ne Salo­mon Speedcross3 GTX ange­zo­gen, da wer­den die Füße nicht so schnell kalt, auch wenn das Was­ser von oben rein läuft :roll:

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Ich lief zur Tal­sper­re und wur­de dort nach zwei ein­sa­men Run­den der Lauf­part­ner von Anke

Etwas spä­ter gesell­ten sich auch noch Armin und Achim dazu und wir gaben uns rich­tig Mühe den Schnee­matsch so rich­tig an den Bei­nen zu ver­tei­len

Was war das eine Saue­rei

Aber da machs­te nix, wenn de um die Welt lau­fen willst, dann muss­te halt auch mal durch irgend­ei­nen Schnee­matsch ren­nen

Heu­te waren es wie­der vier­und­zwan­zig Kilo­me­ter und ich bin jetzt mitt­ler­wei­le ein­tau­send­vier­hun­dert­vier­und­zwan­zig Tage am Stück unter­wegs und habe zwei­und­drei­ßig­tau­send­sie­ben­hun­dert­sechs­und­sech­zig Kilo­me­ter auf dem Tacho

Da macht so ein klein wenig Schnee­matsch den Bra­ten nun wirk­lich nicht fett

Als ich dann fer­tig war kam Scha­ha­ri­ya ans Auto um mich zu begrü­ßen. Ich fuhr ihn noch rasch in die Stadt zur Bus­hal­te­stel­le, von der aus er auf sei­ne “gro­ße Rei­se” nach Gum­mers­bach star­tet

Zu Hau­se ließ ich das Was­ser aus den Schu­hen rin­nen und stopf­te Zei­tungs­pa­pier hin­ein, damit sie rasch wie­der ein­satz­be­reit wer­den

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Gym­nas­tik, Obst, Joghurt und Kör­ner

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump