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Manchmal tut etwas weh

Jeder kennt das

Du stehst mor­gens auf und plötz­lich zwickt es irgend­wo

Mal ist es der Rücken, der Kopf, oder das Knie, die Schul­ter, die See­le oder irgend­ein ande­res Kör­per­teil

Ich sage ja immer

Und so ist es doch. Die­se Schmer­zen des All­tags gehö­ren zum Leben dazu, sind nicht gewünscht, aber ohne sie ist es ver­dammt noch­mal nicht mög­lich zu leben

Jetzt ist es so, dass wir Täg­lich­läu­fer und Men­schen, die sich viel in der Natur auf­hal­ten, ein recht gutes Gefühl für unse­ren Kör­per und unse­re See­le haben

Das ist nicht nur bei Anja und mir so. Das hören wir eben­falls von vie­len ande­ren Men­schen

So ist es nun bei Anja mit dem heu­ti­gen Tag so weit, dass sie es genau spürt, dass sie erst ein­mal mit der täg­li­chen Lauf­e­rei pau­sie­ren muss

Zu vie­le Unfäl­le, Stür­ze, Ver­dre­hun­gen im All­tag haben das Knie schein­bar so belas­tet, dass jetzt erst ein­mal unter­sucht wer­den muss. Lau­fen, auch lang­sam und wenn es auch nur eine Mei­le wäre, ist defi­ni­tiv nicht mehr mög­lich

Anjas ers­ter Streak ist nach vier Jah­ren und drei Mona­ten nach 15327 Kilo­me­tern been­det

Das tut weh

Weni­ger im Knie, als in der See­le

Wie weh es tut, kann kein ande­rer Mensch mit­füh­len

Es ist wie es ist

Doch wem nichts weh tut, der ist schon tot

Anja lebt und alles wird gut

Gym­nas­tik, Obst, Joghurt und Kör­ner

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump