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Von „22 auf 2“ oder „Mach mal ruhiger“

Die wer­ten Lese­rin­nen und Leser mei­nes Blogs, oder gar die Lese­rin­nen und Leser mei­nes Buches “Lebens­lauf — Kein Wett­kampf” ken­nen sich mit die­sem The­ma bei mir schon aus

Wie in jedem Jahr erwischt mich irgend­wie eine Krank­heit. Jetzt aktu­ell ist es eine Erkäl­tung mit Hus­ten, Schnup­fen und Glie­der­schmer­zen

Die aktu­el­le Erkäl­tung habe ich von Tors­ten, einem Berufs­feu­er­wehr­mann aus unse­rer Stadt, weil er sie mir freund­li­cher­wei­se im Eis­ca­fé per Hand­schlag über­ge­ben hat. Und wie es sich für einen rich­ti­gen Berufs­feu­er­wehr­mann gehört, hat­te die­ser auch eine RICHTIGE Erkäl­tung zu ver­ge­ben. Also nicht so ein Schnick­schnack wie einen nor­ma­len Män­ner­schnup­fen. Sowas ein­fa­ches könn­te auch der Gemü­se­händ­ler. Nein, hier geht es rich­tig zur Sache

Mein Kör­per mel­det sich dann auf dem Mor­gen­lauf und signa­li­siert mir, dass es jetzt mal etwas ruhi­ger gehen muss. Wobei ruhi­ger erst­mal gar nicht “gar nichts” bedeu­tet

Meist redu­zie­re ich erst ein­mal mei­ne Distanz und mache es schön lang­sam. Mei­ne nor­ma­le Mor­gen­di­stanz von zwei­und­zwan­zig Kilo­me­tern redu­zie­re ich dann erst ein­mal auf zehn Kilo­me­ter. Dann pro­bie­re ich und ent­schei­de danach, ob ich noch wei­ter redu­zie­re oder/und ob ich noch lang­sa­mer lau­fe

Es gibt ja einen gro­ßen Spiel­raum, wenn man als Täg­lich­läu­fer min­des­tens eine Mei­le (1,6 Kilo­me­ter) lau­fen muss, um die Serie nicht zu unter­bre­chen

Somit habe ich heu­te Mor­gen ent­schie­den erst ein­mal los­zu­tra­ben und spür­te aber schon auf dem ers­ten Kilo­me­ter, dass mein Was­ser­kopf schein­bar aus­lau­fen woll­te. Alles aus der Nase. Dabei war die­ses locke­re Tra­ben mit dem Bild eines gro­ßen Voll­mon­des sehr ange­nehm und erfri­schend. Doch bevor ich auf der Schleim­spur auch noch aus­rut­sche und mir dann die Kno­chen bre­che, habe ich nach dem zwei­ten Kilo­me­ter die Stop­tas­te mei­ne Lau­fuhr gedrückt und den Lauf been­det. Nicht, weil ich so kaputt war, son­dern weil ich es kann und eine Mei­le in die­ser Situa­ti­on reicht

Ich bin eben doch eine coo­le Sau :cool_bubble: ;)

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump

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Was dann?

Auf unse­rer heu­ti­gen Wan­de­rung wur­den Anja und ich seit län­ge­rer Zeit mal wie­der von Harald beglei­tet

Wir unter­hiel­ten uns über vie­le Din­ge und auch wie­der über das Streak­run­ning

Er frag­te mich, ob ich mir schon mal dar­über Gedan­ken gemacht hät­te, wenn ich mal nicht mehr lau­fen könn­te

Ja natür­lich mache ich mir dar­über Gedan­ken. Wenn ich nicht mehr lau­fen kann ver­su­che ich aller Vor­aus­sicht nach zu Wal­ken oder Nor­dic Wal­ken. Soll­te das nicht mehr gehen, wer­de ich wan­dern. Geht auch das nicht mehr, ver­su­che ich es mit Rad­fah­ren und falls auch das nicht mehr funk­tio­niert, wer­de ich wohl schwim­men

Und wenn alles nicht mehr funk­tio­niert?

Dann wer­de ich wohl ein­fach wie­der dick

Und dann gäbe es auch noch hun­der­te ande­re Din­ge, wel­che pas­sie­ren könn­ten …

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