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Optimisten und die Prophezeihung

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Weil sich schein­bar kei­ner der Jungs, außer Bul­bul, an die­sem herr­li­chen Tag heu­te auf­raf­fen konn­te, sind wir zwei allei­ne los gezo­ckelt

Heu­te mal über die Bal­kan­tras­se und noch etwas wei­ter bis nach Rem­scheid-Lüttring­hau­sen

Auf dem Rück­weg tra­fen wir wie­der Hei­ke und Micha­el und beglei­te­ten sie bis Ber­gisch-Born

Die­se bei­den schei­nen sich auf Anhieb gut mit uns zu ver­ste­hen, weil sie eben­falls Opti­mis­ten zu sein schei­nen

Im Gespräch zeig­te sich dies deut­lich

Das bringt sofort noch etwas mehr Freu­de ins Leben

Eine kur­ze Erklä­rung dazu, was ich damit mei­ne, fand ich heu­te im Web

“Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­hung”

Aufnahme1

Noch mehr Infor­ma­tio­nen dazu gibt es hier

Gym­nas­tik, Obst, Joghurt und Kör­ner

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump

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“Der Glaube wagt den ersten Schritt”

Cor­ne­lia Seng “Will­kom­men in Wer­mels­kir­chen” am sechs­ten August Zwei­tau­send­und­sech­zehn

Hal­lo zusam­men,

in die­ser Woche ist die Stu­die der Ber­tels­mann-Stif­tung zur ehren­amt­li­chen Flücht­lings­hil­fe erschie­nen. Mit unse­rem Enga­ge­ment in Wer­mels­kir­chen sind wir also nicht allei­ne! Das ist sehr ermu­ti­gend!

In vie­len Kom­mu­nen gibt es Initia­ti­ven wie unse­re und das Enga­ge­ment ist unge­bro­chen!
“Die Dimen­si­on des Enga­ge­ments hat poli­ti­sche Wir­kung gegen rech­te Stim­mungs­ma­che”, heißt es in der Stu­die.
Eine gute Zusam­men­fas­sung der Stu­die gibt der Arti­kel von Mat­thi­as Kamann in der “Welt”:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article157479346/Was-Fluechtlingshelfer-schaffen-und-was-nicht.html

Ich habe in den Feri­en an einer Fort­bil­dung der “Aka­de­mie für Ehren­amt­lich­keit Deutsch­land” in Ber­lin teil­ge­nom­men und habe jetzt ein Zer­ti­fi­kat als “Frei­wil­li­gen­ko­or­di­na­to­rin für Enga­gier­te in der Arbeit mit Geflüch­te­ten”. ;)

Wie vie­le Netz­wer­ke und Sei­ten für die Arbei­ten mit Geflüch­te­ten es im Netz inzwi­schen gibt!
Dar­un­ter fin­det sich ein guter Hin­weis zur Unter­stüt­zung auf Augen­hö­he bei gro­ßen sprach­li­chen Pro­ble­men und kul­tu­rel­len Unter­schie­den in fol­gen­dem Video:

Im Ver­gleich mit der Arbeit in ande­ren Städ­ten ist mir noch ein­mal deut­lich gewor­den, aus wie vie­len unter­schied­li­chen Pro­jek­ten ins­ge­samt “Will­kom­men in Wer­mels­kir­chen” besteht.

Im Grun­de ist “Will­kom­men in Wer­mels­kir­chen” nicht ein Pro­jekt, son­dern eine Grund­hal­tung. Es ist die Ein­stel­lung, Geflüch­te­ten mit Freund­lich­keit und Respekt ent­ge­gen­zu­kom­men, so wie es den Wor­ten Jesu, unse­rer christ­lich-abend­län­di­schen Tra­di­ti­on und dem Grund­ge­setz ent­spricht.

Auch in die­ser Woche war ich wie­der über­rascht über die vie­len wohl­wol­len­den Gesprä­che, in denen Men­schen ihre Unter­stüt­zung aus­ge­drückt haben:

Ange­fan­gen von dem gro­ßen Ein­satz vie­ler, auch neu­er Men­to­ren, über einen in Wer­mels­kir­chen neu­en, inno­va­ti­ven Unter­neh­mer, der bewusst ger­ne Flücht­lin­ge anstellt, bis zu vie­len Ange­bo­ten von Möbel-und Fahr­rad­spen­den.

Gut zu wis­sen, dass vie­le Men­schen in unse­rem Land mit die­ser Ein­stel­lung, Geflüch­te­ten “Will­kom­men” zu sagen, unter­wegs sind! Und auf der ande­ren Sei­te ist es ver­wun­der­lich, wie wenig die gro­ße Poli­tik die­ses Enga­ge­ment wahr­zu­neh­men scheint!

Wie sag­te Mar­tin Luther King: “Der Glau­be wagt den ers­ten Schritt, auch wenn das Ende des Weges noch nicht erkenn­bar ist”. Und dar­an, dass der Weg rich­tig ist, gibt es kein Ver­tun!

Ich wün­sche allen einen fried­li­chen und freund­li­chen Sonn­tag!
Mit herz­li­chem Gruß,
Cor­ne­lia Seng

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Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag

Ver­ab­re­det war es so

Bul­bul läuft zu mir und Rahul läuft zu mir

Dann lau­fen wir gemein­sam durch die Stadt und hier kommt uns Maso­od ent­ge­gen

So war es dann tat­säch­lich

Rahul war etwas zu früh da und lief noch ein Stück mit Anja und Paul den Berg rauf

In der Zwi­schen­zeit kam Bul­bul auf der Par­al­lel­stra­ße zu mir und wir lie­fen ver­meint­lich in Rahuls Rich­tung, weil der ja jetzt noch nicht da war. Nach einem hal­ben Kilo­me­ter mach­ten wir aber kehrt, weil wir ver­mu­te­ten, dass Rahul ver­schla­fen hat­te

Nur waren wir wie­der im geplan­ten Pro­gramm. Nur sechs Minu­ten spä­ter

Und als wir gera­de umge­dreht hat­ten, kam uns auch Rahul ent­ge­gen :roll:

Alle ver­rückt

Aber jetzt nach Plan :jogger3:

Als wir unten an der Stadt­kir­che vor­bei lie­fen saß dort Hasem und war­te­te auf uns. Eigent­lich woll­te er heu­te gar nicht lau­fen, weil sein Knö­chel ges­tern schmerz­te. Aber Bul­bul hat­te ihm freund­li­cher­wei­se ges­tern eine Sal­be orga­ni­siert und so woll­te er dann heu­te doch mit. Aber nicht ganz so weit

Tja dafür war Maso­od weit und breit nicht zu sehen

Wir lie­fen eine Run­de durch die Stadt und etwas über die Bal­kan­tras­se in Rich­tung Ber­gisch-Born, bevor wir Bul­bul um sie­ben Uhr wie­der nach Hau­se brach­ten. Er und Riaz fah­ren heu­te mit den Bou­le­freun­den Wer­mels­kir­chen e.V. auf ein Boule-Tur­nier nach Eus­kir­chen

Hasem ist erst ganz kurz in Deutsch­land und fängt gera­de erst mit der Spra­che an. Heu­te übten wir Mon­tag, Diens­tag, Mitt­woch, Don­ners­tag, Frei­tag, Sams­tag, Sonn­tag… *sing*

Das Ding ist aus Neun­zehn­hun­dert­sieb­zig :umpf:

Danach brach­te ich Hasem in die Bel­te­ner Stra­ße und unter­wegs zeig­te er mir ein Foto sei­ner Frau und sei­nes Kin­des, die noch in Syri­en sind. So wie es zur Zeit aus­sieht wird ein Fami­li­en­nach­zug auch noch lan­ge Zeit dau­ern, weil die Syrer momen­tan fast nur noch sub­si­diä­ren Schutz bekom­men und damit ein Fami­li­en­nach­zug erschwert wird. Hof­fent­lich wird das noch was mit dem Fami­li­en­nach­zug :(

Jetzt lief ich dann zur Stadt­kir­che zurück, um dort Rahul wie­der mit­zu­neh­men, der bei Bul­bul noch kurz einem Bedürf­nis nach­ge­hen muss­te

Mit Rahul lief ich dann über die Bal­kan­tras­se bis Bur­scheid und zurück

Wir haben es noch ein­mal gesun­gen. Die­ses Mon­tag, Diens­tag, Mitt­woch, Don­ners­tag, Frei­tag, Sams­tag, Sonn­tag.

Ein­mal

Gym­nas­tik, Obst, Joghurt und Kör­ner

ps. Maso­od hat sich gemel­det. Er ist krank und ver­sucht sich mit Zwie­back auf­zu­pep­peln. An die­ser Stel­le gute Bes­se­rung Jun­ge. Das wird schon

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump