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Vorab – Alles wird gut!

Die Welt und alle Men­schen auf ihr sind zur Zeit in gro­ßer Not. Jeder Ein­zel­ne wird sich unwei­ger­lich damit befas­sen müs­sen und unser aller Leben wird ver­mut­lich in Zukunft ein ande­res wer­den

Den­noch wer­den wir Men­schen uns die­ser Bedro­hung stel­len und es schaf­fen. Selbst wenn es immer Men­schen gibt, die das Gro­ße Gan­ze nicht sehen und ver­ste­hen. Die meis­ten von uns wer­den den Kar­ren aus dem Dreck zie­hen. Das tun sie ja immer. Es gäbe auch kei­ne Alter­na­ti­ve. Da bin ich mir sicher

Das Leben geht also wei­ter — Wenn auch anders — Es geht wei­ter

Es geht wei­ter wie auch mein Streak, mei­ne täg­li­che Lauf­se­rie. Schon oft sah es in den letz­ten drei­tau­send Tagen so aus, als sei es nicht mög­lich wei­ter zu lau­fen. Krank­hei­ten oder Ver­let­zun­gen waren zwi­schen­durch immer wie­der mei­ne Beglei­ter. Mein Spruch “Irgend­was is ja immer” wur­de mein Dog­ma. So ist es auch jetzt wie­der, mei­ne rech­te Ring­ze­he tut weh und Coro­na zwingt die Welt in die Knie. Eine wahr­haft bescheu­er­te Ver­bin­dung

Heu­te war es mein drei­tau­sends­ter Lauft­ag in Fol­ge ohne einen Tag Pau­se. Ein Jubi­lä­um. Wie­der ein Jubi­lä­um, denn ich hang­le mich durch die Jubi­lä­en zum nächs­ten Jubi­lä­um. Ich kon­zen­trie­re mich auf Erfol­ge, nicht auf Nie­der­la­gen

So geht es auch jetzt wie­der wei­ter und wei­ter und wei­ter

Nicht vergessen – Alles wird gut!

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump

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Ich möchte es einfach festhalten – Tag 82

Vorab – Alles wird gut!

Die Situa­ti­on um das The­ma Coro­na-Virus ver­schärft sich. In NRW schlie­ßen bis­her frei­wil­lig vie­le Geschäf­te des Ein­zel­han­dels, um damit die Men­schen dazu zu bewe­gen sich nicht in den Städ­ten zu knub­beln. Zudem ist ab sofort jeg­li­cher Sport­be­trieb auf pri­va­ten oder öffent­li­chen Anla­gen unter­sagt. Und eben­so auch alle Zusam­men­künf­te. (Nach­zu­le­sen immer aktu­ell hier.) Lei­der ist es wie immer und vie­le ver­ste­hen die­se Schutz­maß­nah­men nicht. Zusätz­lich ver­brei­ten auch immer noch vie­le Men­schen fal­sche Infor­ma­tio­nen, wonach die­ses Virus “ja gar nicht so schlimm sei” und was weiß ich noch alles für komi­sche Geschich­ten aus dem Inter­netz, war­um man jetzt vom Staat wie­der “bevor­mun­det” wird. Wit­zi­ger­wei­se schwur­belt das wie­der haupt­säch­lich die Sor­te von Leu­ten, wel­chen ihr Leben auch sonst schon sehr ent­glit­ten ist. Als ob sich deren Geschwur­bel über­haupt jemand anneh­men wür­de, außer der ande­ren Schwurb­ler. Letzt­end­lich wird man sie wohl zwin­gen im gesell­schaft­li­chen “Über­le­bens-mal-nichts-tun” mit­zu­ma­chen

Die­sen Men­schen kann man schlicht anders nicht mehr behilf­lich sein, sie wei­gern sich immer — immer — immer das Ding dort oben im Schä­del zu nut­zen. Anja fand dazu heu­te ein pas­sen­des Bild­chen:

Was mir auch auf­ge­fal­len ist — Vie­le schrei­ben mir über die unso­zia­len Netz­wer­ke, dass ja bei einer Qua­ran­tä­ne mein Streak been­det sei. Die­se Leu­te kann ich beun­ru­hi­gen — NEIN — ist er nicht. War­um nicht, wer­de ich auch wie­der nicht ver­ra­ten, denn in Zei­ten wie die­sen ist es nicht rat­sam die, ent­schul­digt mei­ne Aus­drucks­wei­se, Idio­ten schlau zu machen. Das wich­ti­ge “Über­le­bens-mal-nichts-tun” kapie­ren sie ja auch nicht. Sol­len sie sich mal den lie­ben lan­gen Tag mit Klo­pa­pier beschäf­ti­gen. Das macht für sie Sinn!

Der geneig­te Leser fragt sich viel­leicht, war­um ich so indi­rekt direkt wer­de, aber das kann ich ganz ein­fach erklä­ren: Es sind zu vie­le Men­schen im Pulk unter­wegs, obwohl die gan­ze Welt davon abrät sich in Grup­pen auf­zu­hal­ten. Sie trei­ben in Grup­pen Sport ZUSAMMEN. Sie sit­zen in Grup­pen im Café ZUSAMMEN, sie gehen in Grup­pen ZUSAMMEN spa­zie­ren, es fin­den Grill­par­tys statt und so wei­ter …

Ver­mut­lich liegt es dar­an, dass Men­schen ger­ne das machen was ver­bo­ten ist. Und das dann expo­nen­ti­ell extra. Sie haben es nicht trai­niert etwas durch­zu­hal­ten, bei der Stan­ge zu blei­ben, sich über einen län­ge­ren Zeit­raum durch­zu­bei­ßen, Ver­zicht zu üben

Anja und ich hat­ten da wohl einen bes­se­ren Trai­ner für die­se Zeit ohne die ande­ren Men­schen. Wir wur­den vom Täg­lich­lau­fen trai­niert. Wir wur­den trai­niert ein­sam stun­den­lang unse­re Run­den zu dre­hen, mit den eige­nen Gedan­ken allei­ne zu sein, sich selbst und die Umwelt in Fra­ge zu stel­len und dabei nicht die Geduld zu ver­lie­ren und mög­lichst nicht die Über­sicht über das eige­ne Leben

Dar­über bin ich froh

Anja lief heu­te ihren 565. Tag in Fol­ge und in die­ser Zeit 4345 km. Bei mir war es Tag 2999 in Fol­ge und 65785 km und mor­gen ist wie­der ein gro­ßes Jubi­lä­um — Fei­er­tag :)

Und gleich ver­schwin­den wir wie­der im Wald. Ganz unsicht­bar und weit weg von ande­ren Men­schen

Nicht vergessen – Alles wird gut!

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump

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Ich möchte es einfach festhalten — Tag 80

Vorab – Alles wird gut!

Die Ver­brei­tung des Virus ist wei­ter­hin eine ernst­zu­neh­men­de Situa­ti­on. Durch die Lan­des­re­gie­rung in NRW wur­den wei­te­re Ein­schrän­kun­gen des öffent­li­chen Lebens beschlos­sen

Die Lan­des­re­gie­rung teilt mit:

“In einer Kabi­nett­sit­zung hat die Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len am Sonn­tag, 15. März 2020, wei­te­re Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­na-Virus-Pan­de­mie beschlos­sen.
 
Noch am Sonn­tag sol­len durch Erlass des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les nahe­zu alle Freizeit‑, Sport‑, Unter­hal­tungs- und Bil­dungs­an­ge­bo­te im Land ein­ge­stellt wer­den. So müs­sen bereits ab Mon­tag alle so genann­ten „Amü­sier­be­trie­be“ wie zum Bei­spiel Bars, Clubs, Dis­ko­the­ken, Spiel­hal­len, Thea­ter, Kinos, Muse­en schlie­ßen. Eine glei­che Rege­lung ergeht für Pro­sti­tu­ti­ons­be­trie­be.
 
Ab Diens­tag ist dann auch der Betrieb von Fit­ness-Stu­di­os, Schwimm- und Spaß­bä­dern sowie Sau­nen unter­sagt. Eben­so ab Diens­tag sind Zusam­men­künf­te in Sport­ver­ei­nen und sons­ti­gen Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen sowie die Wahr­neh­mung von Ange­bo­ten in Volks­hoch­schu­len, Musik­schu­len und sons­ti­gen öffent­li­chen und pri­va­ten Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im außer­schu­li­schen Bereich nicht mehr gestat­tet.
 
Der Zutritt zu Ein­rich­tungs­häu­sern und Ein­kaufs­zen­tren, „Shop­ping-malls“ oder „fac­to­ry-out-lets“ soll nur zur Deckung des drin­gen­den Bedarfs unter stren­gen Auf­la­gen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu ver­mei­den, dass sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach den Schul­schlie­ßun­gen ab Mon­tag hier in grö­ße­ren Grup­pen ver­sam­meln.
 
Die Schlie­ßun­gen und Auf­la­gen sol­len unab­hän­gig von der jewei­li­gen Trä­ger­schaft oder von den Eigen­tums­ver­hält­nis­sen gel­ten.
 
Damit die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln, Bar­geld, Beklei­dung, Medi­ka­men­ten und Din­gen des täg­li­chen Bedarfs sicher­ge­stellt ist, blei­ben, Ban­ken, Ein­zel­han­dels­be­trie­be, ins­be­son­de­re für Lebens- und Fut­ter­mit­tel, Apo­the­ken und Dro­ge­rien geöff­net. Biblio­the­ken, Restau­rants, Gast­stät­ten und Hotels sol­len in ihrem Betrieb an stren­ge Auf­la­gen gebun­den wer­den, die eine Ver­brei­tung des Coro­na-Virus ver­hin­dern.
 
Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müs­sen in die­ser erns­ten Lage die not­wen­di­ge Ver­sor­gung in vol­lem Umfang sicher­stel­len. Aber alle Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten und nicht unbe­dingt not­wen­di­ge sozia­le Kon­tak­te müs­sen unver­züg­lich ver­mie­den wer­den. So sehr das für vie­le Men­schen ein Opfer und eine Ein­schrän­kung bedeu­tet, so wich­tig ist es jetzt, beson­nen, aber auch ent­schlos­sen unser Leben zu ent­schleu­ni­gen.“
 
Die Rege­lun­gen sol­len zunächst bis zum 19. April 2020 gel­ten, ana­log zu den bereits am Frei­tag ver­füg­ten Schlie­ßun­gen von Schu­len und Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen. Danach soll auf der Grund­la­ge einer aktu­el­len Lage-Ein­schät­zung des Robert-Koch-Insti­tuts über das wei­te­re Vor­ge­hen ent­schie­den wer­den.”

Dass die Men­schen es nicht ver­ste­hen, dass sie als die Trä­ger des Virus sei­ne Ver­brei­tung för­dern ist mir schlei­er­haft. Wei­ter­hin tref­fen sich aller­orts Grup­pen von Men­schen und sor­gen damit für eine groß­ar­ti­ge Basis zur Ver­brei­tung. Ich mei­ne nicht bei der Arbeit oder beim not­wen­di­gen Ein­kauf oder beim Arzt­be­such. Ich mei­ne die­se Tref­fen nur zum Spaß für Tral­la­fit­ti. Die hal­ten das alles für einen Scherz

Dabei gibt es ganz ein­fa­che Ver­hal­tens­emp­feh­lun­gen. Abstand zuein­an­der hal­ten, Men­schen­an­samm­lun­gen mei­den, Hän­de waschen, Hän­de nicht ins Gesicht

In Face­book wer­de ich ab sofort dar­über nicht mehr dis­ku­tie­ren. Es fin­det eh jede*r einen Grund wes­halb es für ihn/sie eine Aus­nah­me gibt

Wie gesagt, es geht nicht um not­wen­di­ge Kon­tak­te!

Wenn so vie­le Men­schen so igno­rant und ego­is­tisch sind, dann muss ich mich auch dar­auf ein­stel­len. Mei­ne wei­te­ren Maß­nah­men sind:

  • Die Kon­tak­te auf nur not­wen­di­ge zu beschrän­ken
  • Natür­lich die Hygie­ne, auch bei der Prä­senz im Inter­net, (Track­ing)
  • Dis­kus­sio­nen über die­ses The­ma wer­de ich nicht mehr füh­ren und gege­be­nen­falls Kom­men­ta­re unter mei­nen Posts löschen. Der Grund hier­für ist eigent­lich sehr ein­fach. Es gibt halt immer wie­der sol­che Flach­pfei­fen, wel­che den Ernst der Lage erst erken­nen, wenn sie selbst betrof­fen sind. Lei­der kann man die Kom­men­tar­funk­ti­on unter den Posts nicht gene­rell abschal­ten. Hier im Blog geht das

Soll­te mir jemand des­we­gen böse sein, dann ist das so

Anja war heu­te mit Paul jog­gen und ich allei­ne. Also eigent­lich wie immer

Gleich wer­den wir auch wie­der auf eine Wan­de­rung auf­bre­chen und wün­schen euch der­weil gutes Gelin­gen für all das was ihr vor­habt

Nicht vergessen – Alles wird gut!

“They just could­n’t belie­ve that someone would do all that run­ning for no par­ti­cu­lar reason.” For­rest Gump