Kategorien
Allgemeines

Beobachtung

image
Vielleicht muss ich das immer mal wieder los werden, damit es nicht in Vergessenheit gerät

Wenn man das auf den ersten Blick anschaut wie viel wir laufen, dann wird so mancher erschrecken

Ok es ist überdurchschnittlich viel und dann zusätzlich die täglichen Wanderungen bzw in den Schönwettermonaten das Radfahren

Aber es gibt viele Menschen welche sich noch mehr bewegen

Das ist unnormal

So unnormal ist das eigentlich gar nicht, denn wir Menschen sind ja von Natur aus nicht zum sitzen auf Bürostühlen und Autositzen gemacht sondern auf Bewegung programmiert

Aber wie kann es dann sein, dass die meisten Menschen sich einfach zu wenig bewegen?

Ganz einfach – Sie sind zu faul und gehen lieber den einfachen Weg

Jetzt gehen dir im Kopf wieder tausend Gründe spazieren warum gerade du das nicht kannst

Verein, Arbeit, andere Hobbys, Wetter und du willst ja auch noch was vom Leben haben usw

Ja wenn das so ist – dann ist das so, aber das ist von der Natur so nicht gedacht gewesen. Bestimmt nicht

Diese Miesere der Konfrontation vieler Freizeitwünsche auf der einen Seite und mit der aber geforderten Menge an Bewegung auf der anderen Seite versuchen viele über ganz spektakuläre Dinge wegzuradieren

Da werden Rennen gelaufen, Rennen gefahren, möglichst brenzliche Situationen geschaffen um noch diesen besonderen Kick zu bekommen – dieses Gefühl doch genug getan zu haben

Sei es zum Beispiel 10 km in 40 Minuten zu laufen oder mit einem Gummiseil an den Füßen von einer Brücke zu springen

Beides kann gut gehen – Beides kann zum Desaster führen

Ich glaube dass es wesentlich ertragreicher für das eigene Ego ist, wenn man sich nicht die Ziele in der Spitze sucht sondern in der Dauerhaftigkeit

In meiner bisherigen Sportlerzeit habe ich so viele kommen und gehen sehen, dass ich hierin schon die Bestätigung für meine These bekomme

Da taucht jemand auf und rennt wie der Teufel. Kurze Zeit später trifft man ihn und fragt was macht der Sport? „Bin leider verletzt – Muskelfaserriss – Bänderriss – Stressfraktur und mein Knie usw“

Oh das ist ja blöd… Und was machst du jetzt? …. „Na erst mal pausieren, aber dann starte ich wieder durch!“

Also ein Leben wie bei einem Mensch mit einer bipolaren affektiven Störung – immer ganz oder garnicht oder wie?

Ist das wirklich so falsch dieses „Ich will noch schneller, noch weiter und noch besser“ so zu sehen

Natürlich kann sein Leben ja jeder Leben wie er will, war ja auch nur so eine Beobachtung von mir

Finden/findest die/du ihre/deine Mitte nicht?

Anja und Paul waren wieder auf Erkundungsrunde durch unser Städtchen und ich bin mit’m Steffen die Laberquatschroute nach Lennep gelaufen

Gymnastik, Obst, Joghurt und Körner

Schön dass Du hier warst – komm bitte wieder :-)

16 Antworten auf „Beobachtung“

wie sage ich so gerne? der Erfolg beginnt da, wo die Ausreden aufhören …
finde ich super wie ihr das macht!! :daumenrauf:

Astrid…

Vielen Dank, jedoch haben wir das nicht immer gemacht. Es brauchte viele Jahre um zu verstehen was wir tun

Ich gehe neuerdings auch… immer öfter mal wieder, statt in mein Autole zu steigen….. 1,2 km zum Amtsgericht einfache Strecke oder 0,7 km zum Arbeitsgericht und nach dem Termin zurück. Jawohl! Kein Strecken- oder Geschwindigkeitsrekord, aber an der Luft und wenigstens ein bisschen Bewegung in meinem Alltag. So ganz die Mitte ist das ja noch nicht…. aber besser als nix ;)

Tja….immer diese Ausreden….aber so ganz einfach ist es halt dann auch wieder nicht. Am Besten wäre es, wenn es automatisch ginge, so ohne Überwindung, einfach so, wie die Treppe nehmen anstelle den Lift.
Aber nach 8 Stunden Büro warten: 2 kleine Kinder, Haushalt, Garten…

Hallo Peter…

Du hast Recht.

Jedoch hast Du dann Deine Gewichtung anders bestimmt.

Du hast Dich für einen Garten entschieden wo wir den Wald durchwandern, Du hast Dich für Kinder entschieden mit den Konsequenzen wo wir uns dagegen entschieden haben und nur mit einem Hund vorlieb nehmen, Du hast Dich für einen Arbeitgeber entschieden wo wir uns vor Jahrzehnten für die Selbständigkeit mit deren Risiken entschieden haben.

Die hast absolut Recht

wobei ich festgestellt habe, dass ich die Mittagspause für einen kräftigen Spaziergang und 1 – 2 x pro Woche für ein paar Längen Schwimmen nutzen kann. Durch eine verbesserte Ernährung konnte ich mein Gewicht um rund 10 – 12 KG reduzieren und halten – und das seit doch 12 Jahren. Allerdings würde ich gerne die Kondition verbessern – das würde gegen das eine oder andere Zipperlein schon helfen.

Peter das hört sich doch erstklassig an mit der Nutzung der Mittagspause. Vor allem fühlt man sich danach wieder frisch und nicht so verschlafen ;-)

Das mit dem Gewicht halten ist auch eine sehr positive Begleiterscheinung der „wachsamen“ Ernährung

Und vielleicht kannst Du ja ab und an vor der Arbeit ein kleines Ründchen Laufen? Oder auf dem Weg zur Arbeit, wenn Du hin fährst das Auto vielleicht 5 km vorher abstellen und den Rest laufen – oder oder oder. Es gibt viele Möglichkeiten

Ich tu mich schwer mit Laufen – ich müsste es von Grund auf lernen. Ich habe keine Ahnung wie man das richtig anstellt. Aber das bekäme ich vielleicht schon noch hin. Vielmehr quält mich die Frage, nach der Selbstmotivation. Über Mittag ist das eher weniger das Problem, da geniesse ich es, aus dem Büro wegzusein.

Peter nicht jeder ist ein Läufer, vielleicht bist Du eher der gute Geher.

Anja und ich haben mit Walking angefangen und später so richtig anspruchsvolles Nordic-Walking

Das ist auch für den Oberkörper eine tolle Bewegung

In Sachen Selbstmotivation kann ich allerdings schlecht Rat geben, denn ich funktioniere da eher wie eine Maschine

Morgens schalte ich ein und dann läuft das Programm ab ohne darüber nachzudenken ob ich das überhaupt will :cool_bubble:

Das ist es, es soll automatisch funktionieren, selbstverständlich sein. Wahrscheinlich muss ich mit dem Walking anfangen, gefallen täte mir das schon.
Bin von meinem 30 Minuten Spaziergang zurück. Tat gut

Kommentare sind geschlossen.