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Mülltrennung Alaaf

Orden wider den tierischen Ernst?

Heute steht in der örtlichen Presse…

„Überquellende Mülltonnen sieht man am Straßenrand immer mal wieder. Doch dass aus blauen Papiertonnen Plastiktüten mit Hausmüll hervorquellen, das ist äußerst selten. Im Bereich zwischen unterer Loches-Platz und Eich sieht man dies indes häufiger. Zurzeit auch wieder. Dort hat die Stadt Wohnungen für Flüchtlinge – und da scheint die Mülltrennung nicht zu funktionieren.

„Das ist eine Schweinerei“, sagte unverblümt Sozialdezernent Jürgen Graef. So etwas gehe gar nicht. Zumal, das ergab die Recherche der Bergischen Morgenpost, eine 1,1 Kubikmeter große Mulde für Hausmüll hinter den Tonnen leer ist. „So einen Schandfleck können wir nicht dulden“, erklärte Graef gestern und kontaktierte seine Mitarbeiter, um dort einzugreifen.“
(Bergische Morgenpost vom sechsten Februar Zweitausendundsechzehn)

Ja diese Flüchtlinge

Sie können einfach nicht mit dem Müll umgehen

„Das ist eine Schweinerei“ und „So etwas gehe gar nicht.“

Ja zumindest jetzt nicht mehr, nachdem wir Ureinwohner nach beinahe achtundzwanzig Jahren extremen Mülltrennungsübens es nun doch meist komplikationslos schaffen, unseren Abfall richtig zu trennen

Herzlichen Glückwunsch liebe Ureinwohner

Damals schrieb selbige Gazette…

„Biotonnen, aus denen bei heißem Wetter die Maden hervorquollen; gelbe Säcke, in die auch verderbliche Güter gepackt wurden; Papier mit Kunststoffbeschichtungen in blauen Tonnen – und was gehört eigentlich in die graue Restmülltonne? – Extrem schwierig und aufwändig war vor nun fast 20 Jahrendie Umstellung in Wermelskirchen auf eine konsequente Mülltrennung. Die hat sich aber längst eingespielt, ist eigentlich kein Thema mehr.“
(Bergische Morgenpost vom fünfundzwanzigsten Juli Zweitausendundacht)

Wir sind nun viel schlauer, aber nicht schlauer

Den „Orden wider den tierischen Ernst“ gibt es dafür sicher nicht lieber Schreiberling und lieber Sozialdezernent

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

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Die erste Anmeldung für einen Laufwettbewerb

Man muss nicht alles mitmachen

Aber wie immer ganz von vorne

Erst lief ich in Richtung Treffpunkt und nach einem Kilometer kam mir Masood schon entgegen

Wir holten erst Bulbul ab und danach wollten wir Rahul am anderen Ende der Stadt abholen

Vereinbart war, ihm auf direktem Weg über die Hauptstraße entgegen zu laufen und wir taten das, bis auf eine kleine Abkürzung durch ein Waldstück

Nur dreihundert Meter

Aber diese dreihundert Meter reichten aus, um uns zu verpassen

Masood, Bubul und ich standen vor Rahul´s Haustür und befürchteten, dass er verschlafen hat

Wir liefen gleich weiter und nach guten zwei Kilometern kam uns dann Rahul entgegen

„Hey wo wart ihr?“

rief er uns zu und dann begann ein kurzes, aber heftiges Palaver bis wir wieder in der Stadt waren

Als Nächstes wollten wir nun Malik am Treffpunkt abholen, aber der schlief noch und so entschied sich Masood auch, nach elf gelaufenen Kilometern, für heute fertig zu sein

Von hier aus trabten Bulbul, Rahul und ich bis Stöcken und ich ließ die Zwei unterwegs immer mal ein paar Sprints üben

Die können das

Und weiterhin haben wir heute vereinbart die Jungs zu ihrem ersten offiziellen Lauf anzumelden

Ja so ist das

Dann lieferten wir Bulbul nach knappen zwanzig Kilometern an seinem zu Hause ab und liefen nach Hause

Heute waren es dann fünfundzwanzig Kilometer und drei Anmeldungen für hervorragende Läufer aus Pakistan und Bangladesch

Startnummer 56, 57 und 58

anmeldung

Auf Bulbul´s Frage, ob ich denn auch mitlaufe antwortete ich

Man muss nicht alles mitmachen

Gymnastik, Obst, Joghurt und Körner

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump